
Musterbeitrag
ReportageHochtal · Wallis · 2. Dezember 2026
Fünf Suiten und ein Ofen
In Zusammenarbeit mit Chalet Tannwald und Gletscherwelt Hochtal
Zweihundert Jahre altes Holz, ein Hot Tub zwischen den Lärchen und eine Gastgeberin, die ihre Gäste in Ruhe lässt: eine Nacht im Chalet Tannwald am oberen Dorfrand des Hochtals.
Text Redaktion First TracksFotos Unsplash3 Min. LesezeitIm Heft · 2 Seiten →
Das Chalet Tannwald steht dort, wo das Hochtal aufhört, Dorf zu sein. Ein paar Schritte weiter beginnt der Lärchenwald, und abends ist das einzige Licht weit und breit das aus seinen Fenstern. Fünf Suiten, gebaut aus dem Holz eines Stalls, der hier zweihundert Jahre lang stand.
Altes Holz, neue Ruhe
Gastgeberin Martina hat das Haus vor zehn Jahren von ihrer Tante übernommen und behutsam umgebaut. Die Balken sind fast schwarz, die Böden knarren, und in jeder Suite brennt ein Ofen, den man selbst einheizt. «Ich wollte, dass man spürt, wie alt das Holz ist», sagt sie. «Kein Hotel, das so tut, als wäre es ein Chalet.»

Hinter dem Haus steht ein Hot Tub aus Holz, geheizt mit einem Ofen, der zischt, wenn Schnee darauf fällt. Um sechs Uhr abends ist es dunkel, das Wasser hat achtunddreissig Grad, und vom Dorf hört man nur die Kirchenglocke. Martina bringt Tee mit Honig aus dem Tal und lässt ihre Gäste allein. Am Morgen steht Brot aus dem Holzofen der Dorfbäckerei auf dem Tisch, dazu Ziegenkäse und Eier von den eigenen Hühnern. Bis zur ersten Bahn auf den Gletscher sind es zwanzig Minuten.
Wer das ganze Haus mietet, bekommt die Stube im ersten Stock dazu, einen langen Tisch aus Lärchenholz und eine Küche, in der Martina auf Wunsch einen Walliser Abend kocht: Trockenfleisch, Roggenbrot, Raclette vom Holzfeuer. Familien kommen zu Weihnachten, Freundesgruppen im Februar, wenn der Schnee am besten ist. Viele buchen schon beim Abschied für das nächste Jahr. Und manche kommen nur für die Ruhe, sagt Martina. Die fahren dann gar nicht Ski, sondern sitzen drei Tage am Ofen und lesen.


Gut zu wissen
- Suiten
- 5, je mit Ofen und Blick zum Wald oder Horn
- Ganzes Haus
- Bis 12 Personen, Mindestaufenthalt 3 Nächte
- Anreise
- Mit dem Zug ins autofreie Dorf, 10 Min. zu Fuss
- Extra
- Hot Tub im Wald, Frühstück aus dem Tal
Das Chalet Tannwald steht dort, wo das Hochtal aufhört, Dorf zu sein. Ein paar Schritte weiter beginnt der Lärchenwald, und abends ist das einzige Licht weit und breit das aus seinen Fenstern. Fünf Suiten, gebaut aus dem Holz eines Stalls, der hier zweihundert Jahre lang stand.
- Suiten, jede mit eigenem Ofen
- 5Suiten, jede mit eigenem Ofen
- Hot Tub im Lärchenwald
- 38 °CHot Tub im Lärchenwald
- Zu Fuss ins autofreie Dorf
- 10 Min.Zu Fuss ins autofreie Dorf
Altes Holz, neue Ruhe
Gastgeberin Martina hat das Haus vor zehn Jahren von ihrer Tante übernommen und behutsam umgebaut. Die Balken sind fast schwarz, die Böden knarren, und in jeder Suite brennt ein Ofen, den man selbst einheizt. «Ich wollte, dass man spürt, wie alt das Holz ist», sagt sie. «Kein Hotel, das so tut, als wäre es ein Chalet.»
Hinter dem Haus steht ein Hot Tub aus Holz, geheizt mit einem Ofen, der zischt, wenn Schnee darauf fällt. Um sechs Uhr abends ist es dunkel, das Wasser hat achtunddreissig Grad, und vom Dorf hört man nur die Kirchenglocke. Martina bringt Tee mit Honig aus dem Tal und lässt ihre Gäste allein. Am Morgen steht Brot aus dem Holzofen der Dorfbäckerei auf dem Tisch, dazu Ziegenkäse und Eier von den eigenen Hühnern. Bis zur ersten Bahn auf den Gletscher sind es zwanzig Minuten.
Wer das ganze Haus mietet, bekommt die Stube im ersten Stock dazu, einen langen Tisch aus Lärchenholz und eine Küche, in der Martina auf Wunsch einen Walliser Abend kocht: Trockenfleisch, Roggenbrot, Raclette vom Holzfeuer. Familien kommen zu Weihnachten, Freundesgruppen im Februar, wenn der Schnee am besten ist. Viele buchen schon beim Abschied für das nächste Jahr. Und manche kommen nur für die Ruhe, sagt Martina. Die fahren dann gar nicht Ski, sondern sitzen drei Tage am Ofen und lesen.
«Ich wollte, dass man spürt, wie alt das Holz ist. Kein Hotel, das so tut, als wäre es ein Chalet.»

Gut zu wissen
- Suiten
- 5, je mit Ofen und Blick zum Wald oder Horn
- Ganzes Haus
- Bis 12 Personen, Mindestaufenthalt 3 Nächte
- Anreise
- Mit dem Zug ins autofreie Dorf, 10 Min. zu Fuss
- Extra
- Hot Tub im Wald, Frühstück aus dem Tal


Das Chalet Tannwald steht dort, wo das Hochtal aufhört, Dorf zu sein. Ein paar Schritte weiter beginnt der Lärchenwald, und abends ist das einzige Licht weit und breit das aus seinen Fenstern. Fünf Suiten, gebaut aus dem Holz eines Stalls, der hier zweihundert Jahre lang stand.
- Suiten, jede mit eigenem Ofen
- 5Suiten, jede mit eigenem Ofen
- Hot Tub im Lärchenwald
- 38 °CHot Tub im Lärchenwald
- Zu Fuss ins autofreie Dorf
- 10 Min.Zu Fuss ins autofreie Dorf
Altes Holz, neue Ruhe
Gastgeberin Martina hat das Haus vor zehn Jahren von ihrer Tante übernommen und behutsam umgebaut. Die Balken sind fast schwarz, die Böden knarren, und in jeder Suite brennt ein Ofen, den man selbst einheizt. «Ich wollte, dass man spürt, wie alt das Holz ist», sagt sie. «Kein Hotel, das so tut, als wäre es ein Chalet.»

Hinter dem Haus steht ein Hot Tub aus Holz, geheizt mit einem Ofen, der zischt, wenn Schnee darauf fällt. Um sechs Uhr abends ist es dunkel, das Wasser hat achtunddreissig Grad, und vom Dorf hört man nur die Kirchenglocke. Martina bringt Tee mit Honig aus dem Tal und lässt ihre Gäste allein. Am Morgen steht Brot aus dem Holzofen der Dorfbäckerei auf dem Tisch, dazu Ziegenkäse und Eier von den eigenen Hühnern. Bis zur ersten Bahn auf den Gletscher sind es zwanzig Minuten.
Wer das ganze Haus mietet, bekommt die Stube im ersten Stock dazu, einen langen Tisch aus Lärchenholz und eine Küche, in der Martina auf Wunsch einen Walliser Abend kocht: Trockenfleisch, Roggenbrot, Raclette vom Holzfeuer. Familien kommen zu Weihnachten, Freundesgruppen im Februar, wenn der Schnee am besten ist. Viele buchen schon beim Abschied für das nächste Jahr. Und manche kommen nur für die Ruhe, sagt Martina. Die fahren dann gar nicht Ski, sondern sitzen drei Tage am Ofen und lesen.
Ich wollte, dass man spürt, wie alt das Holz ist. Kein Hotel, das so tut, als wäre es ein Chalet.


Gut zu wissen
- Suiten
- 5, je mit Ofen und Blick zum Wald oder Horn
- Ganzes Haus
- Bis 12 Personen, Mindestaufenthalt 3 Nächte
- Anreise
- Mit dem Zug ins autofreie Dorf, 10 Min. zu Fuss
- Extra
- Hot Tub im Wald, Frühstück aus dem Tal





